Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung in einer PIA für Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte am Beispiel der PIA des Vivantes Wenckebach-Klinikums in Tempelhof

Uhrzeit: 15-17 Uhr
Dozent:in: Dr. Kai Kavermann, Oberarzt, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Vivantes Wenckebach-Klinikum in Tempelhof
Format: Online
Anmeldung über folgenden Link: https://survey.charite.de/Ringfortbildungen_2025_1/

Psychiatrische Institutsambulanzen (PIA) erfüllen nach §118 SGB V einen spezifischen Versorgungsauftrag speziell für Kranke, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines solchen besonderen, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen. Ziel ist es, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden, stationäre Behandlungszeiten zu verkürzen und Behandlungsabläufe zu optimieren. Es ist nicht die Aufgabe von Psychiatrischen Institutsambulanzen, neben ambulanter außerklinischer Versorgung zusätzliche Angebote im Sinne von Doppelstrukturen aufzubauen. Sie sind deshalb in hohem Maße mit dem niedergelassenen Bereich zu vernetzen.

In dieser Ringfortbildung werden die Möglichkeiten und Grenzen der PIA-Behandlung von Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte am Beispiel der PIA des Vivantes Wenckebach-Klinikums in Tempelhof-Schöneberg vorgestellt.