Was wir machen

Unser Ziel ist es, die interkulturelle Öffnung der Berliner Krankenhäuser zu fördern. Hierfür treten wir in einen Dialog mit Akteuren Berliner Krankenhäusern, angefangen mit den landeseigenen Kliniken der Charité und von Vivantes. Darin wollen wir herausfinden, wo strukturelle Barrieren in der Gesundheitsversorgung sind und wie diese abgebaut werden können.

Dabei explorieren wir gemeinsam Bedarfe und Wünsche an die interkulturelle Öffnung und den Weg dorthin. Unser Ziel ist die Vernetzung aller am Prozess beteiligten Ebenen in den Krankenhäusern, in Politik und Verwaltung. Wir fokussieren auf Information, Stärkung und Motivation von Akteuren diverser Status- und Berufsgruppen.

Hierfür sind folgende Schritte geplant:

  • BESTANDSAUFNAHME

Wir führen explorative Expert*innen-Gespräche mit Akteuren von Charité und Vivantes-Kliniken und erfragen dabei Hürden und Wünsche bzgl. der interkulturellen Öffnung. Unter anderem wird es dabei um die Erfahrungen und Barrieren in der Arbeit mit Sprachmittler*innen gehen.

  • PRAXISBEGLEITUNG IM PROZESS DER INTERKULTURELLEN ÖFFNUNG

Wir werden an Teamsitzungen unterschiedlicher Fachdisziplinen teilnehmen, regelmäßig zu Themen rund um die interkulturelle Öffnung informieren und Ansprechpartner*innen bei Fragen zur interkulturellen Öffnung in der täglichen Praxis der Krankenhäuser sein.

Auf Basis der Bestandsaufnahme werden wir Fortbildungsangebote anbieten, die die Kompetenzen und Selbstreflexion der Mitarbeiter*innen stärken. Ziel ist es, im klinischen Alltag eine solidarische Begegnung zu erleichtern, ohne dabei entscheidende Differenz zu verleugnen. Dies wird in Zusammenarbeit mit dem bereits bestehenden TransVer Netzwerk ermöglicht.

  • PRAXISINSTRUMENTE VERFÜGBAR MACHEN

Unser Ziel ist, bereits existierende Praxisstrategien und Erfahrungen innerhalb der Krankenhausträger und darüber hinaus verfügbar zu machen. Hierfür sammeln wir vorliegende Instrumente und Dokumente, die zur interkulturellen Öffnung im Versorgungsalltag beitragen. Dabei kann es sich beispielsweise um übersetzte Aufklärungs- oder Informationsschreiben handeln, um Piktogramme oder Praxisleitlinien für den Einbezug von Sprachmittler*innen. Wo es noch keine etablierten Standards gibt, erarbeiten wir Vorschläge, die die interkulturelle Öffnung in der Praxis erleichtern können.

  • HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Schlussendlich wird eine Expert*innenrunde Handlungsempfehlungen und Leitlinien formulieren. Diese werden wir einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Voraussichtlich im Jahr 2021 wird hierzu eine zweitägige Konferenz in Berlin zur Interkulturellen Öffnung in Krankenhäusern in Deutschland stattfinden.

TransVer neXus ist aus den vielfältigen Praxiserfahrungen des Projektes TransVer, dem Ressourcen-Netzwerk zur interkulturellen Öffnung, entstanden.

Erfahren Sie in unserem Leitbild mehr über unsere Vision, unser Selbstverständnis und unsere Definition von Kultur.