Fortbildung: Gemeindepsychiatrische Versorgung ohne sprachliche Verständigung!?

Haltung und Kreativität als wesentliches Instrument

Uhrzeit: 10:00 - 16:30 Uhr
Dozent*innen: Simone Penka, Christian Möbius und ein*e Referent*in des sozialpsychia-trischen Trägers MeG Migrant*innen erster Generation
Zielgruppe: Fachkräfte aus den gemeindepsychiatrischen Arbeitsfeldern Betreutes Wohnen (TWG/BEW), Zuverdienst, Tagesstätte, KBS
Art webbasiert; den Link erhalten Sie nach Anmeldung
Anmeldung per Mail fortbildung-transver@charite.de

Die bezirkliche gemeindepsychiatrische Einrichtungslandschaft ist zur Versorgung psychisch erkrankter Menschen verpflichtet. Menschen mit geringen deutschen Sprachressourcen sind dabei allerdings häufig Barrieren ausgesetzt.
Um diese zu verringern und abzubauen, geben wir im Rahmen dieser Fortbildung Fachkräften aus diesen Arbeitsfeldern Raum, sich mit Möglichkeiten der Versorgung von Menschen mit geringen Deutschkompetenzen auseinander zu setzen.
Ausgehend von Anregungen zur grundsätzlichen Haltung jedes/ jeder Einzelnen werden wir gemeinsam Arbeitssituationen des spezifischen Versorgungsfeldes herausarbeiten und diese durch Inputs und Übungen hinsichtlich der Versorgung dieser Zielgruppe in den Blick nehmen.
Ziel ist es, den Teilnehmenden Impulse für den Versorgungsalltag zu geben und dadurch neue bzw. anders ausgerichtete Wege zur Versorgung von Menschen mit wenigen deutschen Sprachkompetenzen in bestehenden Regeleinrichtungen zu initiieren bzw. zu stärken.

Inhalte:
– Sprachlose Situationen- einmal anders gedacht
– Kommunikationssituationen im gemeindepsychiatrischen Arbeitsalltag
– Input durch einen in der gemeindepsychiatrischen Versorgung von Menschen mit geringen deutschen Sprachressourcen erfahrenen Träger

Klientinnensettings