Ringfortbildung 28 „Muslimisch-Feministisch“

Entschlüsselung eines konstruierten Gegensatzes

Uhrzeit 15:00 - 17:00 Uhr
Dozentin Céline Barry, Leiterin des Antidiskriminierungsprojektes EACH ONE für Schwarze, Afrikanische und Afrodiasporische Menschen (EOTO e.V.); in unterschiedlichen antirassistischen Initiativen aktiv, u.a. beim Netzwerk Berlin Muslim Feminists und dem Bündnis #GegenBerufsverbot für die Gleichstellung muslimischer Frauen mit Kopftuch beim Zugang zur Arbeit

Muslimische Frauen* sind in unserer Gesellschaft mit unterschiedlichen Diskriminierungsverhältnissen konfrontiert. Oft wirken antimuslimischer Rassismus, Islamophobie, (Hetero-) Sexismus und Heteronormativität -intersektional – zusammen. Vor allem auf der Grundlage des vorherrschenden Stereotyps der „unterdrückten Muslima“ erfahren Muslima* in der deutschen Gesellschaft strukturelle Ausschlüsse und alltägliche Entwürdigungen. In dieser Sitzung werden Wege aufgezeigt, die Muslima* angesichts dieser Mehrfachdiskriminierung einschlagen, wie sie sich zur Wehr setzen, sozial partizipieren und dabei den konstruierten Gegensatz von Muslimisch- und Selbstbestimmt-Sein aufmischen.
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