Arbeitsmöglichkeiten für psychisch Kranke ohne sprachliche Verständigung!?

Workshop zur Auseinandersetzung mit möglichen Wegen der Versorgung von Menschen mit wenigen deutschen Sprachkompetenzen im Bereich „Beschäftigung“

Uhrzeit: 9-13 Uhr
2. Termin: 27. April 2018
Uhrzeit: 9-13 Uhr

 

Kurzbeschreibung:

Menschen mit psychischen Erkrankungen benötigen manchmal professionelle psychosoziale Unterstützung. Wenn dies Menschen mit geringen deutschen Sprachkompetenzen betrifft, ist deren Zugang in die sozialpsychiatrische Versorgung erschwert (Penka et al. 2015). Sprachbarrieren lassen eine für beide Seiten zufriedenstellende Versorgung als unüberbrückbar erscheinen. Da sich psychische Erkrankungen aufgrund von z.B. Konzentrationsschwierigkeiten negativ auf den Erwerb der deutschen Sprache auswirken können, entsteht jedoch ein Negativkreislauf, der durch den Abbau von Barrieren in herkömmliche Versorgungsangebote, so auch die der Sozialpsychiatrie, durchbrochen werden kann.

Wir möchten im Rahmen dieses Workshops psychosozial Tätigen aus dem Arbeitsfeld „Beschäftigung“ (z.B. Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Zuverdienst, Werkstatt für behinderte Menschen) den Raum geben, sich intensiv mit Möglichkeiten der Versorgung von Menschen mit geringen Deutschkompetenzen auseinander zu setzen. Ziel ist, Impulse für den regelhaften Versorgungsalltag zu erhalten und dadurch neu bzw. anders ausgerichtete Wege zur Versorgung dieser Zielgruppe in bestehenden Regeleinrichtungen zu initiieren bzw. zu stärken. Als psychosozial Tätige bei unterschiedlichen Trägern der psychosozialen Versorgung haben Sie einen wertvollen Erfahrungsschatz in der Betreuung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Dieser sollte auch für jene mit geringen Deutschkompetenzen zum Einsatz kommen können.

Sie sind eingeladen, Themen, die Sie in ihrem Arbeitsalltag beschäftigen, einzubringen.

Zielgruppe:

Psychosozial Tätige der Bereiche Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Zuverdienst sowie Werkstatt für behinderte Menschen, die bereits mit Menschen mit wenig Deutschkenntnissen arbeiten oder sich dieser Zielgruppe öffnen wollen.

Inhalte:

1. Termin:
  • „Eine Reise nach Griechenland“- Strategien der Verständigung erlebbar und spürbar machen 
  • Kategorisierung der „Kommunikationssituationen“ im Betreuten Wohnen-Eine Anpassung an Menschen mit wenigen Deutschkompetenzen
  • Planung von Inhalten des 2. Termins
2. Termin: „Open Space“

Die Inhalte des zweiten Termins werden im Rahmen des ersten Termins gemeinsam festgelegt, um dem Interesse und den Bedürfnissen der Teilnehmenden gerecht zu werden. Denkbar wären beispielsweise Themen wie Arbeit mit professionell  , Lernen von Erfahrungen Anderer, Ideenwerkstatt zur Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten mit Nichtdeutschsprachigen, Sozialraumerschließung oder Übungen zur Selbstreflektion im Umgang mit Nichtdeutschsprachigen.

Anmeldung:

Bitte Anmeldung ausfüllen und per Mail, Fax oder Post an uns senden. Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich gerne an uns. Das Angebot ist kostenfrei.

 

Ansprechpartner:

Dr. rer. medic. Simone Penka (M.A.)

Projektinitiatorin und -leitung TransVer

Kontakt / Info

030 / 20 96 904 - 15

Christian Möbius

Diplom-Pädagoge

Kontakt / Info

030 / 209 69 04 -17